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So vermeiden Sie Verwarnungen auf Marktplätzen: 6 Tipps von Experten

Jeder Marktplatz hat sein eigenes Qualitätskontrollsystem, um das Einkaufserlebnis der Kundinnen und Kunden sicherzustellen. Bei Amazon wird dies „Account Health“ genannt, auf Mirakl-Plattformen (wie Home24, Maisons du Monde und La Redoute) heißt es „Quality Control Criteria“. Verkäuferinnen und Verkäufer, die sich nicht an die Regeln halten, riskieren Verwarnungen, Einschränkungen oder sogar (vorübergehende) Sperrungen ihres Kontos. Jeder Kanal hat hierfür eine eigene Bezeichnung, oft spricht man jedoch von sogenannten „Strikes“. In diesem Blog erfahren Sie alles, was Sie über Strikes wissen müssen – und wie Sie diese vermeiden können.
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Was sind Strikes?

Strikes sind im Grunde genommen eine Art Verwarnung, die eine Plattform einem Verkäufer ausspricht, wenn dieser seine dem Kunden gegebenen Versprechen nicht einhält (z. B. das Lieferversprechen) oder gegen die Richtlinien des Verkaufskanals verstößt. Jeder Marktplatz hat hierfür ein eigenes System. Einige Beispiele für Verstöße, die zu einem Strike führen können, sind:

– Negative Bewertungen
– Nichteinhaltung des Lieferversprechens
– Eine zu hohe Rücksendequote
– Zu viele Kundenanfragen oder eine zu lange Reaktionszeit

Wie können Sie Strikes vermeiden?

Als Marke möchten Sie Strikes natürlich vermeiden. Wenn Sie das nicht tun, riskieren Sie eine Sperrung. Eine Sperrung kann vorübergehend sein, aber auch dauerhaft. Ihre Verkaufsmöglichkeiten auf einem wichtigen Kanal zu verlieren, ist selbstverständlich das Letzte, was Sie möchten. Also, wie vermeiden Sie Strikes? Wir haben die wichtigsten Tipps für Sie zusammengefasst:

1. Stellen Sie sicher, dass die Produktinformationen vollständig und korrekt sind.

So wissen Kundinnen und Kunden genau, was sie erwarten können, und Sie reduzieren das Risiko von Rücksendungen oder Beschwerden. Da die Produkte online nicht physisch erlebt werden können, sind Kundinnen und Kunden vollständig auf die verfügbaren Informationen angewiesen. Geben Sie daher in Ihrer Produktbeschreibung stets ein möglichst klares Bild des Artikels.

2. Bieten Sie einen guten Kundenservice.

Eine schnelle und kundenorientierte Reaktion kann negative Erfahrungen in positive umwandeln.

3. Verbessern Sie die Qualität Ihres Angebots.

Stellen Sie sicher, dass die Produktqualität den Erwartungen der Kundinnen und Kunden entspricht, um Enttäuschungen und negative Bewertungen zu vermeiden.

4. Halten Sie Ihr Lieferversprechen ein.

Verbraucherinnen und Verbraucher vertrauen darauf, dass sie ihre Bestellung innerhalb der zugesagten Zeit erhalten. Stellen Sie sicher, dass Sie dieses Versprechen auch einhalten.

5. Übertreffen Sie die Erwartungen Ihrer Kundschaft mit einem WOW-Effekt.

Denken Sie zum Beispiel an eine Infografik im Paket, die auf unterhaltsame Weise erklärt, wie das Produkt funktioniert, oder an eine (handschriftliche) Dankeskarte. Das macht einen großen Unterschied.

6. Handeln Sie proaktiv bei möglichen Problemen und finden Sie kreative Lösungen.

Vorbeugen ist besser als heilen. Wenn Sie vorausschauend handeln und clevere Lösungen anbieten, hinterlassen Sie einen positiven Eindruck bei Ihrer Kundschaft.

Zusätzlicher Tipp von unseren Expert:innen

Es versteht sich vielleicht von selbst, aber das Allerwichtigste ist, dass Sie die Verkaufsbedingungen des jeweiligen Marktplatzes genau einhalten. Jede Plattform hat eigene Regeln – stellen Sie also sicher, dass Sie darüber gut informiert sind. Was auf dem einen Kanal zu einer Verwarnung führt, kann auf einem anderen völlig unproblematisch sein – und umgekehrt.

Benötigen Sie Hilfe bei der Vermeidung von Strikes?

Unsere Marketplace-Spezialisten können Ihnen alles über Strikes erklären. Wir kennen die Verkaufsbedingungen jeder Plattform genau und wissen, wie Sie Verwarnungen vermeiden. Dank unserer langjährigen Erfahrung helfen wir Ihnen, das volle Potenzial der Marktplätze auszuschöpfen. Wir haben bereits viele kreative Lösungen entwickelt, um negative Leistungswerte von Verkäuferkonten zu verhindern oder zu beheben.

Besuchen Sie unsere Seite Full Service Account Management oder nehmen Sie Kontakt mit einem unserer Mitarbeiter auf.

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